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Eine spannende Schatzsuche im Hochbeet

14. Okt.
1 Min. Lesezeit

Die wertvollsten Lernmomente entstehen dort, wo Kinder mit ihren eigenen Händen erleben können.

Unser Kartoffelprojekt begann mit einem kleinen Keimling auf dem Fensterbrett. Die Kinder beobachteten, wie die Kartoffeln sprossen, pflanzten sie selbst ein und übernahmen Verantwortung für ihre Hochbeete. Sie gossen, pflegten und beobachteten geduldig, wie aus den kleinen Keimen kräftige Pflanzen wurden.

Der wohl schönste Moment kam bei der Ernte: Mit leuchtenden Augen und voller Vorfreude gruben die Kinder ihre Kartoffeln aus der Erde. Immer wieder war Staunen zu hören, wenn unter der Erde neue Kartoffeln zum Vorschein kamen. Für viele Kinder wurde dabei sichtbar, wie aus einer kleinen Knolle durch Zeit, Pflege und Geduld etwas Neues entsteht.

Doch das Projekt endet nicht mit der Ernte. Jetzt geht die Reise weiter in die Küche. Jede Hochbeetgruppe wählt ihr eigenes Kartoffelmenu aus, plant die Zutaten und bereitet das Essen gemeinsam für die Klasse zu.

So wird aus einem kleinen Keimling weit mehr als nur eine Kartoffel. Es entsteht ein Lernprozess, der Kopf, Herz und Hände verbindet. Die Kinder erleben, wo Nahrung herkommt, übernehmen Verantwortung und dürfen die Früchte ihrer Arbeit ganz konkret geniessen.

Aus einem kleinen Keimling wird ein gemeinsames Essen. Und aus einem gemeinsamen Projekt entstehen Erfahrungen, die lange in Erinnerung bleiben.



 
 
 

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